Leben im 19. Jahrhundert

Die Frau im 19. Jahrhundert: Idealbild, gesellschaftliche Bedeutung und Proto-Feminismus

Dass das 19. und frühe 20. Jahrhundert kein gutes Zeitalter war um eine Frau zu sein, ist den meisten Leser.innen sicherlich bekannt. Ich habe auf diesem Blog schon öfter über die Entwicklung des viktorianischen Ideals gesprochen und wie es uns bis heute nachhängt. Heute möchte ich ein bisschen genauer darauf eingehen, was das aber in der Praxis überhaupt bedeutet hat. Was genau ist das viktorianische Idealbild der Frau, wie kommt es zum Tragen und wie beeinflusste es das Leben von Frauen und anderen Menschen in der Epoche?

Vorweg möchte ich anmerken, dass ich Misogynie des 19. Jahrhunderts immer sehr plakativ dargestellt finde. Frei nach dem Motto: “Männer durften alles und Frauen durften gar nichts.” So einfach war es nicht. Vor allem ist besonders viktorianische Misogynie oft deutlich subtiler als das und sie hat, um das gleich aus dem Weg zu räumen, nichts mit Korsett oder Krinoline zu tun. Wie sie sich tatsächlich äußerte und wie sie das Leben der Menschen des 19. Jahrhunderts färbte möchte ich heute aufschlüsseln.

Die Rolle der Frau im Idealbild des 19. Jahrhunderts

Links: Gesellschaftsdame mit Federboa, Gustav Wertheimer, 1891 | Mitte: Mme. Hervor Torpadie Bjorksten, als “Professorin der Musik” beschrieben, 1897 (Quelle: This Victorian Life) | Rechts: “Die Mutter”, Frank Dicksee, 1907

Das Leben einer wohlhabenden Frau sah natürlich deutlich angenehmer aus als das Leben einer ärmeren Frau, doch auch Wohlstand und gesellschaftliches Ansehen brachten ganz eigene Nachteile, unter der ärmere Frauen nicht litten. Das berühmte Bild des goldenen Käfigs kommt schließlich nicht von irgendwo. Allgemein ist zu sagen, dass Frauen in der westlichen Welt im 19. Jahrhundert auf viele Rechte verzichten müssen, die Männer haben. Besonders zu Beginn des Jahrhunderts sieht es sehr mau aus: Sie dürfen nicht wählen, nicht klagen, kein eigenes Bankkonto besitzen und keine Verträge unterschreiben.

Kurz gesagt: Die britische Frau des 19. Jahrhunderts ist nicht mündig und nicht ihr eigener Mensch. Ihr Vater und, nach der Hochzeit, ihr Ehemann müssen die Entscheidungen treffen, sodass sie stark von ihnen abhängig ist. Nur Witwen stehen außerhalb dieser Regelung, denn sie können ihre verstorbenen Ehemänner beerben – allerdings auch nur, bis der Besitz in den Besitz des neuen Ehemanns übergeht, sollten sie erneut heiraten. Frauen durften jedoch eigenen Besitz haben, wenn sie 21 Jahre alt waren. Aber auch dieser geht mit der Heirat in den Besitz des Ehemannes über und wird auch nicht zurückgegeben, sollte es zur Scheidung kommen.

Auch auf eine vernünftige Bildung hatten Frauen lange Zeit kein Anrecht. Studieren durften Frauen generell nicht, doch auch die Schulbildung lies im Gegensatz zu der von Jungen zu Wünschen übrig. Der viktorianische Junge der Oberschicht besuchte meist ein Internat, wo er Latein und Griechisch lernte, Mathematik und andere wichtige Dinge, während Mädchen der Oberschicht meist gar nicht zur Schule gingen und daheim in Dingen unterrichtet wurden, die eine Frau können musste: Ein Instrument spielen, passabel malen, sticken, nähen, Französisch. Erst ab 1869 dürfen Frauen in England studieren – In Deutschland dauert es sogar noch bis 1900.

Der Sinn im Leben einer Frau war, eine gute Mutter und Ehefrau zu werden und alles, was sie dazu nicht brauchte, wurde ihr nicht beigebracht. Die durchschnittliche Frau der Oberschicht konnte auf sich allein gestellt also kaum etwas erreichen und dahinter steckt natürlich auch eine Absicht: Der Mann ist das Oberhaupt der Familie, der zur Arbeit das Haus verlässt und über seine Familie wacht. Die Frau ist der „Engel des Hauses“. Indem man Frauen wichtige Bildungschancen vorenthielt, hielt man sie klein und an das Haus gebunden.

Die Unterdrückung der Frau als gesellschaftliche Basis

“Mission der Frau: Gefährtin des Mannes”, George Elgar Hicks, 1863 | Die ideale Ehefrau tröstet ihren Ehemann, als er schlechte Neuigkeiten erfährt, und stellt die eigenen Gefühle zurück

Das heißt nicht, dass eine adelige oder gutbürgerliche Frau tatsächlich kochte oder Socken stopfte, denn dafür hatte sie Angestellte. Trotzdem sollte sie das „Handwerk der Frau“ beherrschen, um ihre Rolle als Ehefrau und Mutter ausfüllen zu können. Von ihr wurde erwartet, dass sie ihren Mann bedingungslos liebte, sie war geduldig, liebevoll und verständnisvoll. Ihren Tag verbrachte sie im Haus, empfing Besuch von ihren Freund.innen, organisierte den Haushalt und sorgte dafür, dass der Ruf ihrer Familie und ihres Mannes tadellos blieb.

Die Hausherrin war mit der Führung des Haushaltsbuches beauftragt. Sie überwachte Einnahmen und Ausgaben, plante Dinners und andere Gesellschaften und stellte ihr eigenes Wohl für das Wohl von Mann und Kindern in den Hintergrund. Es ist natürlich kein Zufall, dass die viktorianische Frau nicht mobil ist, nicht auf eigenen Beinen stehen kann und im Abhängigkeitsverhältnis zu ihrem Ehemann gefangen ist. Auf diesem Abhängigkeitsverhältnis baut die gesamte gesellschaftliche Ordnung des 19. Jahrhunderts auf. Es funktioniert, weil Frauen nicht dieselben Rechte und Chancen zugestanden werden.

Eine Frau, die dem Idealbild der liebevollen Ehefrau und Mutter nicht gerecht wurde, indem sie keine Kinder bekam oder eine lieblose Ehe führte, war in den Augen der Gesellschaft eine gescheiterte Frau. Doch dieser Konflikt geht noch eine Spur weiter. Die Menschen glaubten, dass die Gesundheit und soziale Stabilität ihrer Gesellschaft darauf beruhte, dass Mann und Frau ihre Rollen erfüllten. Eine Frau, die dies nicht konnte oder sich weigerte, brachte also in der Wahrnehmung ihrer Zeitgenossen das gesamte soziale Gefüge ins Wanken und stand deshalb am Rande ihrer Gesellschaft.

Dieses Bild spiegelt sich in vielen zeitgenössischen Romanen wieder, in denen respektable Frauen zu Ehebrecherinnen werden und versuchen, aus der ihnen zugeschriebene Rolle auszubrechen. In dem Moment, in dem die Frau ihre Selbstbestimmung entdeckt, auch die sexuelle, stürzt sie sich selbst und ihre Familie ins Unglück. Am Ende steht meist der Suizid als einziger Ausweg aus der Misere. Wenige proto-feministische Texte wie “Nora” (1879) von Henrik Ibsen oder “Geld” (1885) von Victoria Benedictsson zeigen einen wirklichen Ausbruch mit steinigem, aber gutem Ausgang.

Die Frau in Recht und Ehe

“Vergangenheit und Gegenwart”, Augustus Leopold Egg, 1858 | Die Ehebrecherin liegt bettelnd am Boden, während das Kartenhaus der Töchter wie das Familienleben zusammenbricht

Doch es ist nicht alles so düster, zumindest nicht nach den 1850ern, in denen sich in England ganz offiziell die erste feministische Vereinigung zusammenfindet: Der Langham Place Circle gibt ab 1858 sogar ein feministisches Magazin heraus. Die Feministin Emily Faithfull druckte das Magazin ab 1860 und beschäftigte nur weibliche Mitarbeiterinnen, um ihnen die Chance auf ein eigenes Einkommen zu ermöglichen. Die Gruppe setze sich außerdem für gleiche Chancen auf dem Arbeitsmarkt und für die Reform von Gesetzen, die Frauen betrafen, ein.

Doch obwohl im Verlauf des Jahrhunderts viele Verbesserungen und Reformen realisiert wurden und man die Position der Frau um 1900 keinesfalls mit der um 1840 vergleichen kann, wurde sie auch zu Beginn des 20. Jahrhunderts nicht wirklich als eigenständige Person mit gleichen Rechten verstanden. Selbst die arbeitende Frau des späten 19. Jahrhunderts durfte nicht ohne die Erlaubnis ihres Ehemannes auf ihr selbstverdientes Geld zugreifen. Erst zwischen 1870 und 1888 wurden in Großbritannien Gesetze erlassen, die Frauen ihren eigenen Besitz regeln ließen, doch im Rest Europas zögerte sich diese Entwicklung bis weit ins 20. Jahrhundert hinaus.

Das ist der goldene Käfig, denn Frauen wurden bewusst nicht die Mittel – Eigenes Geld, Besitz und Bildung – zur Hand gegeben um aus der vom System vorgegebenen Rolle ausbrechen zu können. Die liebevolle Ehefrau und Mutter war das vorgesehene Ideal und für viele Frauen war diese Rolle die einzige Option. Weniger wohlhabende Frauen, besonders Arbeiterinnen, wurden auch später noch auf eine Stufe mit Kindern gestellt, die geschützt werden mussten, aber keine eigenen Rechte und besonders keine eigene Entscheidungsgewalt zugesprochen bekamen.

Auch entwickelten sich die Rechte der Frau in Ehe und Haushalt nur langsam. Lange gab es überhaupt keine Gesetze gegen häusliche Gewalt und Missbrauch in den gehobenen Klassen und auch eine Scheidung war der Frau nicht ohne Weiteres möglich. Erst ab 1857 ist die Scheidung in England eine juristische Angelegenheit und keine kirchliche, aber sie ist teuer und daher nur eine Option für sehr wohlhabende Menschen. Natürlich geht sie auch weiterhin größtenteils vom Ehemann aus, denn er ist ja derjenige, der entscheidet wofür das Geld ausgegeben werden kann.

Erst im Jahr 1884 folgte ein Gesetz, nachdem die Frau nicht der Besitz des Mannes war. Ich möchte alle Leser.innen bitten, sich ganz genau vorzustellen, was das bedeutet: Erst im Jahr 1884 hat ein Gericht festlegen können, dass die verheiratete Frau eine eigenständige Person ist, kein unmündiges Wesen, das dem Mann gehört und ihm zu Willen sein muss. Die zweite Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts sieht einige neue Gesätze, die nach und nach sicherstellten, dass es Frauen möglich wurde, einen Schnitt zu machen und einen misshandelnden Ehemann für immer zu verlassen. Ab 1886 konnten sie außerdem alleiniges Sorgerecht für gemeinsame Kinder erlangen.

In europäischen Ländern, in denen Großbritanniens Politik keinen Einfluss hatte, geschahen alle diese Entwicklungen erst deutlich später. In Deutschland zum Beispiel änderte sich vieles erst mit dem Inkrafttreten des Grundgesetzes im Jahr 1953. Im 19. Jahrhundert war die Ehefrau in Deutschland ihrem Ehemann vollständig untergeordnet. Er hatte die alleinige Entscheidungsgewalt über alle Angelegenheiten in der Ehe, das Vermögen der Familie und alle anderen Bereiche des Lebens.

Die Frau und weibliche Sexualität

“Das Erwachen des Gewissens”, William Holman Hunt, 1853 | Die Geliebte des Mannes springt auf, als ihr “sündhafter” Lebensstil ihr bewusst wird, um ihr Leben zu ändern

Dass die ideale Frau des neunzehnten Jahrhunderts ein völlig unsexuelles Wesen ist, rein, unschuldig und keusch, ist hinlänglich bekannt. Doch der Umgang mit weiblicher Sexualität in der Epoche ist viel komplexer und greift viel tiefer. Generell ist zu sagen, dass alles, was mit weiblicher Sexualität zusammenhängt, als Tabuthema galt, über das privat gesprochen wurde, aber niemals öffentlich. Diese Moral bringt das Problem der fehlenden Aufklärung von Frauen über den eigenen Körper mit sich, das Fehlen von Wissen über die eigene Sexualität. Ein weiterer Bereich, in dem die Frau des neunzehnten Jahrhunderts mit Absicht unwissend gehalten wurde.

Weibliche Sexualität wurde als etwas Böses betrachtet, das nicht erwachen durfte. Mit dem Erwachen ihrer Sexualität, so lautete der gesellschaftliche Konsens, erhielt die Frau eine Macht, der sie nicht gewachsen sei und mit der sie die Gesellschaft aus dem Gleichgewicht bringen konnte. Zurückzuführen ist diese Angst unter anderem auf Eva und den Sündenfall, zeigt aber außerdem sehr schön die Zweischneidigkeit der viktorianischen Moral. Die Frau gilt als weich, liebevoll, sicher und gut, aber gleichzeitig kann sie mächtig sein, gefährlich und bösartig. Erfüllt die Frau nicht die ihr zugewiesene Rolle und wendet sich ihrer anderen Seite zu, bringt sie die Gesellschaft ins Wanken.

Von der Frau wurde erwartet, dass sie in ihrem Leben nur zu einem einzigen Mann sexuelle Kontakte pflegte – ihrem Ehemann. Eine Frau, die unverheiratet sexuelle Kontakte gehabt hatte oder mit einem Mann, der nicht ihr Ehemann war, intim geworden war, galt als wertlos und verdorben. Sie war als Frau gescheitert und in den Augen der Gesellschaft eine Schande. Nicht selten verloren diese Frauen all ihr Ansehen und endeten allein und mittellos.

Gleichzeitig zu der Annahme, dass die Frau von sich aus kein besonders sexuelles Wesen war, war sie als Ehefrau allerdings verpflichtet die sexuellen Gelüste ihres Ehemanns zu erfüllen, ein Umstand, der zu viel Missbrauch und Vergewaltigung geführt hat. Während es Männern erlaubt war ihre als natürlich betrachteten sexuellen Triebe auch außerhalb der Ehe auszuleben, war dies der Frau natürlich strengstens untersagt. Natürlich hat es auch im neunzehnten Jahrhundert glückliche, aufgeklärte, sexuell erfüllte Ehen gegeben, doch während man anerkennen muss, dass nicht jede Frau unwissend in die Ehe ging oder sexuell unerfüllt blieb, finde ich es gefährlich das Wissen um diesen Prozentsatz an Frauen zu nutzen, um zu “widerlegen”, das viktorianische Frauen in der Ehe oft gelitten haben.

Nicht nur blieb es Frauen, die sich nach erfüllenden sexuellen Kontakten sehnten untersagt, diesen nachzugehen. Frauen, die tatsächlich kaum oder gar keine sexuellen Gefühle hegten und nach heutigem Verständnis asexuell waren, waren durch die Ehe dazu “verpflichtet”, trotzdem sexuellen Kontakt zu ihrem Ehemann zu haben. Es wird Frauen gegeben haben, die Spaß am sexuellen Leben mit ihrem Ehemann gehabt haben, es wird erfüllte, liebevolle Ehen gegeben haben und sicherlich ist dies nicht einmal als Ausnahme zu betrachten, doch ich finde es unverantwortlich, die andere Seite der Medaille deshalb unter den Teppich zu kehren.

Fazit

Das neunzehnte Jahrhundert sieht viele Reformen, die langsam aber beständig die Gleichberechtigung der Frau einleiten. Die Rational Dress Society zum Beispiel setzt sich für gesunde, praktische Damenmode ein, die Suffragetten kämpfen für die Rechte und das Wahlrecht der Frau. Um die Jahrhundertwende herum entsteht die New Woman: Sie ist mobil und fährt Fahrrad, was ihr Freiheiten beschert, die vorangegangene Generationen von Frauen nicht hatten, sie studiert, wenn sie das nötige Kleingeld dazu hat, arbeitet vielleicht sogar, und erlaubt es sich, ihre eigene Person zu sein.

Trotzdem bleibt zu sagen, dass für große Teile des 19. Jahrhunderts Frauen absichtlich ungebildet und klein gehalten wurden. Frauen mit Macht, ob sexueller, intellektueller oder auch politischer Natur, machten den Menschen Angst, weil sie ein System ins Wanken brachten, das auf kostenloser emotionaler Arbeit von Frauen als liebevolle und immer einsetzbare Ehefrauen und Mütter basierte. Die Frauenbewegung, die Frauen selbstbestimmter und mobiler machte, wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts nicht ohne Grund als Wurzel des gesellschaftlichen Verfalls und Ruin verstanden.


Beitragsbild: Ida Yeatman Rains, William West, 1870


Selbst nachlesen?

Moore, Melissa: Women’s Issues Now and Then. A Feminist Overview of the Past Two Centuries. 2004.

Steinbach, Susie: Women in England 1760 – 1914. 2004. 

Vicinus, Martha: Suffer and Be Still. Women in the Victorian Age. 1973. 

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6 Kommentare

  • Marta Smiiles

    Ein wirklich guter und sehr informativer Artikel! (:Ich finde die viktoriaische Epoche toll, zueinem weil sie damals wunderschöne kleider hatten, zu anderem, weil die Menschen damals teilweise kultivierter waren, auch wnen Frauen damals leider noch keine Rechte hatten.Dreckslöhne, schlechte Arbeitsbedingungen und schlechte Arbeitszeiten gibt es leider heute noch in manchen Ländern.Übrigens: eine wirklich schöne Seite! (:

    5. April 2013 at 20:25 Reply
  • Charley

    Erstmal vielen dank. Aber zu der schönen Mode und dem Irrglauben, die Viktorianer seien kultivierter gewesen, habe ich hier ja auch noch einiges berichtet. 😉

    19. April 2013 at 13:48 Reply
  • Timpi

    Bin zufällig beim Recherchieren für eine Übersetzung hierher geraten: schöner Blog, informativ und gut geschrieben. Werde bestimmt öfter vorbeischauen.

    25. Juni 2013 at 20:03 Reply
  • Eve

    Ich liebe Deinen Blog!Ich bin ebenfalls durch eine Recherche auf diese Seite gestoßen und finde sie sehr hilfreich und überaus informativ ^____^Zudem ist das Design sehr süß, nicht zu viel, dass es penetrant in den Vordergrund sticht, aber mit Liebe zum Detail und teils wirklich hinreissenden Bildern (ich habe schon so einige Themen durchgelesen und bin bei den Kleider hängen geblieben <3 )Zudem merkt man, dass Du dich sehr für das interessierst worüber zu schreibst. Bitte mach weiter!!!

    14. September 2013 at 02:24 Reply
  • Charlotte

    Vielen lieben Dank. ^^ Ich werde natürlich weiter machen, im Moment bin ich bloß etwas still, weil ich viel zu tun habe. 🙂

    15. September 2013 at 21:23 Reply
  • Gabriele

    Hallo,dein Beitrag ist schon älter, aber ich möchte trotzdem noch kommentieren:Vielen Dank für diesen Artikel! Ich finde es immer bemerkenswert, wenn gerade Frauen sich das Leben in so einer Zeit wünschen (man liest das relativ oft, u.a. auch im Zusammenhang mit "Unsere kleine farm" oder dem Mittelalter.Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, was daran wünschenswert ist, umso schöner finde ich es, wenn jemand auch mal drauf hinweist! Gottseidank kann man auch mal so etwas wie hier lesen.Ich kann den ersten Kommentar nicht verstehen: geht denn schöne Mode über das eigene "Wohlbefinden"?Ich habe manchmal das Gefühl, dass es einigen Frauen ganz recht wäre, keine Verantwortung tragen zu müssen (eigentlich ja dürfen) und ich meine das nicht böse. Aber einen Grund muss es ja geben, dass jemand meint, dass das Leben im 19. Jh auf einer Farm ohne fließendes Wasser, ohne moderne Medizin usw. erstrebenswert wäre.Eines möchte ich noch anfügen, wobei ich allerdings keine genauen Jahreszahlen nennen kann: in Deutschland durften Frauen bis in die 60er Jahre hinein keine Verträge abschließen. das musste ihr Mann machen – gleiches gilt natürlich auch für Bankkonten und Arbeitsverträge.Man muss sich mal vorstellen, was für ein harter Kampf das war.GrußGabriele

    25. April 2014 at 20:39 Reply
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